Die Fahrzeugpotenzialstudie im Rahmen des Projekts FAST Hamburg ist abgeschlossen – die Ergebnisse geben einen fundierten Einblick in den künftigen Bedarf an autonomen Fahrzeugen im ÖPNV.
13.05.2026
Neue Daten für die Mobilität von morgen: Wie autonome Fahrzeuge das ÖPNV-Angebot in Hamburg nachhaltig ergänzen werden.
Die Fahrzeugpotenzialstudie im Rahmen des Projekts FAST Hamburg ist abgeschlossen – die Ergebnisse geben einen fundierten Einblick in den künftigen Bedarf an autonomen Fahrzeugen im ÖPNV.
Ein autonom fahrender Shuttle-Bus des Typs HOLON mit HOCHBAHN-Branding fährt vor der Hamburger Elbphilharmonie. Das Bild illustriert die abgeschlossene Fahrzeugpotenzialstudie des Projekts FAST Hamburg zur Nutzung autonomer Fahrzeuge im öffentlichen Nahverkehr.

Foto: Interlink

Fahrzeugpotenzialstudie FAST Hamburg: Ergebnisse und Ausblick für den autonomen ÖPNV

Neue Daten für die Mobilität von morgen: Wie autonome Fahrzeuge das ÖPNV-Angebot in Hamburg nachhaltig ergänzen werden.
13.05.2026

Im Auftrag der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende der Freien und Hansestadt Hamburg wurde die Fahrzeugpotenzialstudie im Rahmen des Projekts FAST Hamburg (Future Autonomous System of public Transport Hamburg) erfolgreich abgeschlossen.

Die Studie zeigt: Für den Zeitraum 2030 bis 2040 sehen die befragten Akteure aus Angebot und Nachfrage einen klaren Bedarf an Fahrzeugen mit autonomer Fahrfunktion. Die Einschätzungen belaufen sich auf rund 18.000 autonome Fahrzeuge in Europa – auch wenn konkrete Planungen bislang noch selten sind.

Besonders relevant: Autonome Fahrzeuge werden nicht als Ersatz, sondern als gezielte Ergänzung des bestehenden ÖPNV betrachtet – sowohl im klassischen Linienverkehr als auch in On-Demand-Angeboten. Die gewünschten Fahrzeuggrößen reichen dabei vom Shuttle bis zum Linienbus und hängen stark von lokalen Rahmenbedingungen ab.

Als zentrale Herausforderungen nennt die Studie weniger die gesellschaftliche Akzeptanz, sondern vielmehr Planungssicherheit, geeignete Modellregionen, verlässliche Rahmenbedingungen sowie die Verfügbarkeit geeigneter Fahrzeuge auf dem Markt.