Einführung des kombiBus-Ansatzes
02.08.2016
Einführung des kombiBus-Ansatzes
Seit dem 30. Juni 2016 haben alle Verkehrsgesellschaften in Brandenburg die Möglichkeit eine Förderung in Höhe von 70.000 EURO bei der
Einführung des kombiBus-Ansatzes auf bestehenden Linien in ihrem Bediengebiet zu erhalten. Die Anschubfinanzierung kann beim Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg beantragt werden.
»Für dünnbesiedelte Regionen müssen wir Mobilitätslösungen entwickeln, um die Daseinsvorsorge für die kommenden Jahre zu gewährleisten.

Kleinbus AMEISE | Bildrechte: Karolin Back, Kommunikationsbüro Ulmer GmbH

Neue KombiBUS-Richtlinie in Kraft getreten

Kickoff setzt vielversprechende Zeichen
02.08.2016

Mit dem erfolgreichen Kickoff startet die Interlink GmbH gemeinsam mit ihren engagierten Projektpartner:innen voller Begeisterung in die nächste Phase des AMEISE-Projekts.

In der erfolgreich abgeschlossenen zweiten Phase im Juli 2022 hat der hochautomatisierte und emissionsfreie Kleinbus »AMEISE« eine temporäre Personenbeförderung in Waiblingen, zwischen dem Waiblinger Bahnhof und dem Berufsbildungswerk, ermöglicht. Die gewonnenen Erkenntnisse sowie wichtige Hinweise aus der Bürgerschaft wurden systematisch durch das Konsortium verarbeitet, darunter Fragen zur Barrierefreiheit, Ticketsysteme und Bedingungen für den Einsatz eines Busses ohne Fahrpersonal.

In der dritten Phase wird an die Ergebnisse aus den vorangegangenen Phasen angeknüpft und
• die Digitalisierung der ÖV-Branche und ihrer Integration in urbane Systeme,
• die transformative Stadtplanung und die Entwicklung adaptiver Betriebskonzepte,
• die Nutzungsanalyse und Implikationen auf die Gestaltung sowie
• Transformationspfade für die Mobilitätswende und Skalierung
in den Fokus der weiteren Forschung gerückt.

Zusätzlich zum bereits vorhandenen Testgelände im Ameisenbühl in Waiblingen wird der autonome Kleinbus »AMEISE« künftig auch im Zukunftsquartier »Quantum Gardens« in Ehningen eingesetzt. Das Projekt AMEISE trägt damit nicht nur zur Erforschung des autonomen Fahrens im ÖPNV bei, sondern legt auch den Grundstein für Empfehlungen zur strategischen Einführung von automatisierten Shuttles in den ÖPNV bis zum Jahr 2030 für Baden-Württemberg.

Das Vorhaben wird durch das baden-württembergische Verkehrsministerium gefördert. Das Forschungsteam setzt sich aus Forschungspartner:innen (Fraunhofer IAO und Hochschule Esslingen), Entwicklungspartner:innen (BridgingIT GmbH und Softing Engineering & Solutions GmbH), sowie Anwendungspartner:innen (Stadt Waiblingen, Bertrandt Group und Ozean Horizont Projektentwicklungs GmbH & Co. KG) zusammen. Zu den assoziierten Partner:innen des Projekts zählen die Gemeinde Ehningen, die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS), Cars 2.0, die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH, die Development Partner GmbH und die Ozean Group GmbH.